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29.04.2021

E-Mobilität: Kooperation mit dem Kfz-Handwerk

Um den Verbraucher von Beginn an optimal bei der E-Mobilität zu begleiten, wurde zwischen der Kfz-Innung Daun-Prüm und der Elektroinnung Westeifel bereits in 2019 eine Kooperation E-Mobilität geschlossen.

Bild: ArGe Medien im ZVEH

Sonderveröffentlichung der Elektroinnung Westeifel und Kfz-Innungen zum Thema E-Mobilität in der Eifel-Mosel-Zeitung Ausgabe Woche 16-2021. (Seite 5)

Teaser-Video auf Youtube

Staatliche Förderung von 900 Euro pro Ladepunkt

E-Mobilität ist mehr und mehr in aller Munde. Hersteller und Politik schaffen verschiedenste Anreize, damit Autofahrer auf E-Mobilität umsteigen. Kaufentscheidend für den Umstieg auf E-Mobilität ist für Verbraucher, besonders im ländlichen Raum, nach wie vor die Frage nach der Lademöglichkeit und Ladegeschwindigkeit. Denn wer ein E-Auto kauft, will zumeist auch zu Hause laden. Der Bund hat die Förderung, welche die Installation privater Ladeinfrastrukturen mit 900 Euro pro Ladepunkt bezuschusst, nochmals aufgestockt. Neben Erwerb und Errichtung der Ladestation können auch mit dem Netzanschluss verbundene notwendige Nebenarbeiten gefördert werden. Die Antragsstellung muss bereits vor dem Beginn des Vorhabens erfolgen. Infos unter www.kfw.de/440 - Ladestationen für Elektroautos - Wohngebäude.

Um den Verbraucher von Beginn an optimal bei der E-Mobilität zu begleiten, wurde zwischen der Kfz-Innung Daun-Prüm und der Elektroinnung Westeifel bereits in 2019 eine Kooperation E-Mobilität geschlossen. Auch die Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg ist involviert. "Das Thema ist knifflig und braucht Kompetenz. Hier haben wir ideale Voraussetzungen, auf das Fachwissen zweier Kompetenzzentren zurück zu greifen", erzählt Dirk Kleis, Geschäftsführer der drei Innungen. "Eine Ladestation muss zum einen zur Technologie im Auto passen. Zum anderen ist die Strom-Situation zu Hause zu prüfen und wenn nötig zu optimieren. Wer einfach eine Ladestation bestellt und selber anschließen will, der wird wenig Freude am Ladeergebnis haben."

In speziellen Weiterbildungen haben Elektroniker sich das nötige Fachwissen erarbeitet. Die Fachleute erkennt der Verbraucher am Zertifikat "E-Mobilität-Fachbetrieb". Die Autohäuser informieren ihre E-Mobilität Kunden über die zertifizierten Elektrofachbetriebe und der Kunde kann dann zu Hause seine vorhandene elektrische Anlage überprüfen und für die sichere Nutzung der E-Mobilität ausstatten lassen. Zudem ist jede Ladeeinrichtung beim Netzbetreiber anzumelden. Auch dabei unterstützen die Fachbetriebe. "Diese Kooperationsform ist einzigartig in Rheinland-Pfalz", berichtet Kleis. Zudem ist für viele E-Mobilität-Freunde die Verwendung von regenerativer Energie ein wichtiger Grundgedanke. Die Installation einer Photovoltaik-Anlage bietet sich somit an, um das Elektrofahrzeug direkt mit der Energie der Sonne laden zu lassen. Energiemanagementsysteme können zudem überschüssigen Strom im Haus nutzbar machen, in Akkus zwischenspeichern oder in das Stromnetz einspeisen.

Bei der Umsetzung sollten Kunden genügend Zeit einplanen. Aktuell bestehen Lieferzeiten von drei bis sechs Monaten für Ladeeinrichtungen informiert der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Hessen / Rheinland-Pfalz.

E-Mobilitäts-Fachbetriebe in der Nähe finden Verbraucher in der Fachbetriebssuche. (Filter verwenden für E-Mobilität)

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